Wasserdienst


 

Der Bereich Wasserdienst im Feuerwehrdienst ist auf 3 Säulen aufgebaut. Es gibt die Einsatztaucher, die Motorbootfahrer und die Zillenfahrer.

Was ist eine Zille?
Die Zille ist ein Wasserfahrzeug, welches aus Holz gefertigt wird und mit Schubstangen und Rudern ein- oder zweimännisch gesteuert wird. Der Fahrer steht in der Zille und „schiebt“ die Zille bergwärts (stromaufwärts) und rudert talwärts (stromabwärts). 
Länge: ca. 7 m, Breite: in der Mitte ca. 1,25 m, Höhe: ca. 40 cm, Gewicht: ca. 180 – 200 kg

Das Rettungsgerät wird vor allem im Hochwassereinsatz eingesetzt. Kamerad BM Zach Robert zählt zu den Motorboot- und Zillenfahrern für den Katastrophen- und Hilfsdienst im Bereich Feldbach. Er ist Landesbewerbsleiter-Stellvertreter des Stmk. Landesfeuerwehrverbandes für den Wasserdienst. Beim Hochwassereinsatz in Niederösterreich konnte er mittels Zille zahlreiche Personen aus ihren Häusern bergen. Wo der Einsatz eines Motorbootes nicht mehr möglich ist, wird die Zille eingesetzt. Auch Brücken oder Boote (mehrere Zillen mit einer Tragkraftspritze an Bord als Antrieb) kann man daraus bauen.

Ebenfalls gibt es im Wasserdienst Leistungsbewerbe, wo Zillenfahrer ihr Können unter Beweis stellen. BM Robert Zach konnte hier zahlreiche Landesbewerbe in der Steiermark gewinnen! Ebenfalls ist er Träger des Wasserdienstleistungsabzeichens in Zillenfahren in Gold (als erster Steirer) der Bundesländer Steiermark, Niederösterreich und Oberösterreich.

Die Bewerbsstrecke besteht aus einer „Schub-“ und einer „Ruderstrecke“. Nach dem die Knoten abgefragt wurden, geht es mit dem eigenen Bewerbsgerät (3 Schubstangen, 3 Ruder und angelegter Rettungsweste) zu der Bewerbsstrecke. Nach dem Besetzen der Zille ist eine genau definierte Strecke zu bewältigen.

 

 

 


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